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PostHeaderIcon Stoppt die Stipendienstiftung aus Studienbeiträgen!

Sonntag, 12. Juli 2009 um 16:15 Uhr | Geschrieben von: Robert Reiche - Vorsitzender | PDF Drucken E-Mail

Die in diesem Jahr beschlossene und aus Studienbeiträgen finanzierte UniStiftung ist ein Schlag ins Gesicht der Studierenden, die auf eine sinnvolle Verwendung ihrer Studienbeiträge gehofft haben.

Durch die jährliche Abzweigung von 850.000 Euro unserer Studienbeiträge geht ein inakzeptabler Teil der Studienbeiträge für direkte Verbesserungsmaßnahmen verloren. Verbesserungsmaßnahmen die uns jetzt vorenthalten werden, obwohl wir oder unsere Eltern dafür bezahlen. Die Stipendien die irgendwann dem besten Prozent der Studenten der Universität Bonn zu Gute kommen, sind für 99% der Studenten wertlos und rausgeworfenes Geld für eine Imagekampagne der Universität Bonn. Die studentische Mitbestimmung wurde bei dem Beschluss erneut mit Füssen getreten. Gerade bei der Verwendung der zentralen Studienbeiträge, welche vom Rektorat und den Senat beschlossen wird, werden die Studenten übergangen und unser Mitspracherecht ad absurdum geführt.

Die wahnsinnige Summe von 10 Millionen Euro, die aus Studienbeiträgen über die nächsten Jahre zum Aufbau der Stiftung aus den Studienbeitragstöpfen entnommen wird, werden heute und morgen dringend für den Aufbau von reduziertem Lehrangebot für Magister und Diplomstudenten, für Seminare, Praktika und die längst überfällige Modernisierung der Lehr- und Laborräume, sowie der Ausstattung, an unserer Universität benötigt. Die schlechte Qualität der Lehre an der Uni Bonn ist auch in diesem Jahr vom CHE attestiert worden. Anstatt hier zu investieren, um den Ruf der Universität Bonn zu verbessern und uns endlich ein modernes und ordentliches Studienumfeld zu verschaffen, werden Studienbeiträge verschwendet. Wir fordern deshalb, dass die Stiftungsurkunde solange nicht unterzeichnet wird, bis alternative Finanzierungsmöglichkeiten aus Drittmitteln vorhanden sind; bis ein Konzept ausgearbeitet wurde, was ohne unsere Beiträge auskommt. An diesem Prozess beteiligen wir uns konstruktiv und werden Vorschläge einbringen. Wir fordern weiterhin die zeitnahe Realisierung der Mitbestimmung bei der Verwendung der zentralen Mittel, wie es eigentlich seit dem 1. April 2009 in der Änderung der Gebühren- und Beitragssatzung der Universität Bonn vorgesehen ist.

 

(auch abgedruckt in der basta nr. 635 vom 30.Juni 2009)

Aktualisiert (Sonntag, 12. Juli 2009 um 16:13 Uhr)

 

PostHeaderIcon Was macht die U.L.F. im AStA?

Sonntag, 12. Juli 2009 um 16:15 Uhr | Geschrieben von: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Eine interessante Frage, die wir häufig in der letzten Zeit zu hören bekommen haben. Die Frage zurück: Was ist in den letzten Jahren im AStA passiert? Wenig!

Deshalb haben wir im AStA einen Rechenschaftsbericht mitverfasst, indem deutlich wird, was der AStA alles leistet und woran wir als U.L.F. Mitglieder beteiligt sind. Damit ihr das weiterhin verfolgen könnt, haben wir eine neue Rubrik "U.L.F. im AStA" angelegt, damit ihr auf dem Laufenden seit, was wir dort so machen.

Hier könnt ihr den Rechenschaftsbericht des AStAs einsehen (externer Link)

Aktualisiert (Sonntag, 12. Juli 2009 um 16:28 Uhr)

 

PostHeaderIcon U.L.F. zieht nach langen Verhandlungen in den AStA ein

Sonntag, 12. April 2009 um 15:06 Uhr | Geschrieben von: Administrator | PDF Drucken E-Mail

Wir sind wieder da! Die Unabhängige Liste der Fachschaften zieht zusammen mit dem RCDS und der Re(h) Partei in den Bonner AStA ein. Damit ist der Weg frei, um endlich notwendige Veränderungen im AStA anzugehen und die Versäumnisse des Juso AStA aufzuarbeiten. „Wir freuen uns auf die Zusammenarbeit mit dem RCDS, weil wir erwarten, dass sich jetzt endlich tatsächlich etwas verändert. Beide Hochschulgruppen haben den Willen und viele Ideen, wirkliche und dringend überfällige Veränderungen anzugehen. Mit 30 Sitzen im Bonner Studierendenparlament haben wir dafür die stabilste Mehrheit, die es seit langem in diesem Haus gab.“ so Robert Reiche, Vorsitzender der ULF. Der neue AStA Vorsitz setzt sich aus Wolfgang Schoop, seinem Stellvertreter David Heiser (beide RCDS) und Robert Lüdemann (ULF), der das Amt des Finanzreferenten bekleidet, zusammen. Robert Lüdemann hat, anders als sein Vorgänger von der JusoHSG, bereits ausreichend Erfahrung bei der Verwaltung des Haushaltes der Fachschaft Jura bewiesen. Außerdem war er stellv. Vorsitzender des Haushaltsausschusses des Studierendenparlaments und ist mit den rechtlichen und praktischen Rahmenbedingungen vertraut. Mit Mayina Wahabzada, Janique M. Bikomo und Michiko Peiris stellen wir ein bereits erfolgreiches und eingearbeitetes Team für das Referat für Integration und Internationales. Giorgio de la Cruz (unabhängig), Julia Simon und Roman Wimmers (beide ULF) werden sich in dem Referat „Service und Soziales“ als erfahrene und engagierte Berater und Problemlöser einbringen. Einen wesentlichen Beitrag zum neuen AStA werden auch Robert Reiche, Tom Oelschläger, Georg Vogt und Simon-Felix Gabriel in der neu geschaffenen Projektgruppe „Gremienvernetzung“ leisten. Die Vernetzung der Gremienvertreter über die Fakultäten und verschiedenen Hochschulgruppen hinweg ist ein wesentliches Ziel dieses AStAs. Der AStA muss endlich eine echte, starke und effektiv arbeitende Studierendenvertretung darstellen und muss aus seiner Orchideenecke heraustreten. Der neu gewählte AStA soll nicht nur alle Studierenden ansprechen, sondern auch wirklich jeden Studierenden erreichen“, so Myriam Ruprecht (stellv. Fraktionsvorsitzende der ULF). Die U.L.F. freut sich auf ein spannendes Jahr voller frischem Wind im AStA und hofft, dass auch die anderen Hochschulgruppen produktiv an einer effektiven Studierendenvertretung mitarbeiten.

Aktualisiert (Sonntag, 12. Juli 2009 um 16:09 Uhr)

 

PostHeaderIcon U.L.F. weiterhin drittstärkste Kraft im Bonner Studierendenparlament

Montag, 12. Januar 2009 um 16:28 Uhr | Geschrieben von: Robert Reiche - Vorsitzender | PDF Drucken E-Mail

Vielen Dank an alle die uns ihr Vertrauen ausgesprochen haben!

Im letzten Jahr lief es nicht wirklich gut, wir wollen dieses Jahr wieder voll angreifen und alles geben, damit wir die, für letztes Jahr, gesetzten Ziele endlich erreichen.
Wir werden uns verstärkt für mehr Transparenz bei Studienbeiträgen und bei der Einführung der UniCard einsetzen. Diese Anliegen haben wir schon seit langem und wollen sie nun endlich mit einem verlässlichen Koalitionspartner umsetzen. Die Verhandlungen beginnen nächste Woche und wir sind zuversichtlich, dass wir zu einem schnellen Ergebnis kommen.

 

 

PostHeaderIcon Austritt aus der Koalition mit der JuSo HSG

Samstag, 12. April 2008 um 15:36 Uhr | Geschrieben von: Veronika Schweikert (U.L.F.-Pressesprecherin) | PDF Drucken E-Mail

Bonn (U.L.F.) - Die Unabhängige Liste der Fachschaften (U.L.F.) löst den AStA-Koalitionsvertrag mit der JuSo Hochschulgruppe (JuSo HSG) auf. Die U.L.F. zieht damit die Konsequenzen aus dem nicht mehr tragbaren politischen Verhalten der JuSo HSG.

Die Gründe für den Austritt aus der Koalition sind vielschichtig. Fehlende Absprachen und daraus resultierende wiederholte falsche Schuldzuweisungen sowie ein schlechtes Arbeitsklima tragen zur Beendigung der Koalition bei. So fokussierte die JuSo HSG, insbesondere der AStA-Vorsitzende Christopher Paesen, verstärkt politische und persönliche Interessen, die nicht Bestandteil der Koalitionsziele sind. Die Möglichkeit der Mitbestimmung in den politischen Aktivitäten des AStA wurde seitens der JuSo HSG zunehmend unterbunden. Über Vorhaben des AStA wurde die U.L.F. erst nach Veröffentlichung informiert. Ebenfalls kritisiert wird die Personalpolitik der JuSo HSG. Auf der Sitzung des Studierendenparlamentes, am 14.03.2008, wurde Martin Commenz zum Referenten für Hochschulpolitik gewählt. Damit ist innerhalb von 9 Monaten der dritte JuSo auf diesem Posten . Kontinuität in dem selbsterklärten „Kernreferat“ der Jusos definiert die U.L.F. anders. Eine entsprechende Mehrheit für die Wahl des Referenten wurde bei der Opposition und nicht beim Koalitionspartner beschafft. Die Stellvertretende AStA- Vorsitzende, Magdalena Gruszka, der ehemaligen GrÜnen Hochschulgruppe, sieht sich mit den gleichen Problemen konfrontiert und kann die von der U.L.F. gezogenen Konsequenzen nachvollziehen. „Eine weitere vertrauensvolle Zusammenarbeit mit der Juso Hochschulgruppe sehe ich bei der momentanen Lage nicht.“

Weiterhin wurde bekannt, dass die JuSo HSG für den kommenden AStA 08/09 eine Koalition mit der U.L.F. nicht anstrebt. In Anbetracht dessen, dass die JuSo HSG eine Koalition mit dem RCDS vehement ablehnt, bleibt es fraglich, wie die JuSos eine Mehrheit für die kommende Koalition zustande bringen möchten. Das von der Juso HSG im letzten Jahr noch unbedingt abgelehnte Bündnis mit sämtlichen linken Gruppen scheint somit wieder die traurige Zukunft des AStAs zu sein. „Wir sehen uns aber dennoch der Verfassten Studierendenschaft durch unsere Mandate verpflichtet und führen die bereits geplanten Veranstaltungen und Projekte im AStA fort, um einen ordnungsgemäßen Übergang für den kommenden AStA zu gewährleisten“ erklärt Roman Wimmers, U.L.F.-Vorsitzender und stellvertretender AStA-Vorsitzender.

 
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